Kofferstaffel fortgesetzt. Führungswechsel im Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg.

Lauterbach, 29.06.2019 – Uwe Hedrich übergibt nach einem ereignisreichen Jahr voller Höhepunkte die Verantwortung für die Geschicke des Lions Club Lauterbach-Vogelsberg an seinen Amtsnachfolger Christian Bolduan.  

In der „Zentralstation“ in Frischborn hatte sich die gesamte Lions-Familie auf Einladung des scheidenden Präsidenten Uwe Hedrich versammelt, um Ende Juni im Rahmen eines Sommerfestes den anstehenden Präsidentenwechsel zu feiern. Bemerkenswert war die Altersspanne der rund 80 Gäste von 0 bis 90 Lebensjahren.  

Hedrich blickte auf ein Jahr mit vielfältigen Aktivitäten zurück, die dank der guten clubinternen Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt wurden. Das Jahresmotto „Mensch – Natur - Umwelt“ zog sich wie ein roter Faden durch die einjährige Amtszeit. Von den Erlösen, die durch gemeinsame Club-Aktivitäten und Veranstaltungen generiert wurden, profitierten zahlreiche Projekte und Initiativen. Rund EUR 28.000,- wurden an über 20 Spendenempfänger übergeben. Förderschwerpunkte bildeten die Kindergärten und Kindertagesstätten der Region sowie die Lauterbacher Pfingstmusiktage.  

Mit der symbolischen Übernahme des Präsidentenkoffers wechselte die Verantwortung für das Clubgeschehen ab Juli in die Hände von Christian Bolduan aus Lauterbach. Der 50-jährige Lehrer und Schulleiter des Alsfelder Albert-Schweitzer-Gymnasiums ist Vater zweier erwachsener Töchter und seit gut drei Jahren Mitglied des Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg. Seine kommende Präsidentschaft steht unter dem Motto „Mit den Werten Europas in eine bessere Zukunft“. „Als überzeugter Europäer möchte ich mich den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft auf Basis unserer europäischen Werte stellen“, so Bolduan. „Dafür möchte ich mich gemeinsam mit allen Mitgliedern des Lions-Clubs einsetzen und gesellschaftliche, kulturelle und finanzielle Unterstützung dort leisten, wo sie benötigt wird“.  

Einige der geplanten Aktivitäten sollen gemeinsam mit den weiteren Lauterbacher Service-Clubs, Rotary und Soroptimist International umgesetzt werden, um mit vereinten Kräften mehr zu erreichen – und das nicht nur, weil er mit der aktuellen Präsidentin des Soroptimist International Club Lauterbach-Vogelsberg, Susanne Bolduan, verheiratet ist. Ähnlich der Ideen von Europa sind auch wir stärker, wenn wir vor Ort die Kräfte unserer Service-Clubs bündeln“, so die Überzeugung von Christian Bolduan.  

Bolduans Agenda für die kommenden 12 Monate ist ambitioniert und gefüllt mit zahlreichen Terminen. Die Aktivitäten starten bereits am 18. August mit einer gemeinschaftlichen Aktion mehrerer Serviceclubs. Der Rotary-Club Lauterbach-Schlitz, der Soroptimist International Club Lauterbach-Vogelsberg und der Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg laden zum 2. Rad-und Wanderevent „Finde den Weg“ ein. Eingebettet in ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie können Wanderstrecken von 5 km oder 9 km bzw. Fahrradstrecken von 12 km oder 28 km absolviert werden. Der Erlös der Veranstaltung wird dem neuen Jugend- und Familienzentrum der Vogelsberger Lebensräume zu Gute kommen.  

Sportlich geht es auch am 25. August auf dem Golfplatz in Sickendorf beim Benefiz-Golfturnier weiter. Freizeitspieler und ambitionierte Golfer sollten sich den Termin gleich notieren und dürfen sich auf ein spannendes Turnier zu Gunsten der Lauterbacher Pfingstmusiktage auf der wunderschönen Anlage in Sickendorf freuen.  

„Langeweile wird nicht aufkommen“ – darin sind sich auch die acht Vorstandsmitglieder einig, die den neuen Präsidenten bei seinen zahlreichen Aktivitäten unterstützen. Getreu dem Lions-Motto „we serve“ (wir dienen) freuen sich alle darauf, sich gemeinsam für die gute Sache einzusetzen.“

 

 

 

Acht auf einen Streich! Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg unterstützt Kindergärten und Kindertagesstätten in der Region

Gute Stimmung herrschte in der Kindertagesstätte Angersbach bei der symbolischen Spendenübergabe durch Lions-Präsident Uwe Hedrich und seinen Vorstandskollegen Jörg Dahmer (re.) vom Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg. Über die Unterstützung freuen sich (v.l.n.r.) Gabriela Deubler-Ziegler (Lauterstrolche), Erika Klug (Evang. Kindertagesstätte), Anneliese Kraft (Sandhasen Maar), Silke Kraft (Musel-Wusel-Land Wallenrod), Astrid Schalla-Klingelhöfer (Villa Kunterbunt), Änne Bernhardt (Frischbörner Kobel), Brigitte Happel (Kita Angersbach & stv. für Kita Landenhausen).

 

Lauterbach, 22.01.2019 – Ein Hochbeet für Pflanzen, der Ausbau des Außenspielbereichs, ein Tipi oder die Anschaffung von Musikinstrumenten – dies sind nur einige der Projekte, die in den kommenden Monaten in den Kindergärten und Kindertagesstätten in Lauterbach und Wartenberg umgesetzt werden.  

Möglich ist dies durch die finanzielle Unterstützung des Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg. Lions-Präsident Uwe Hedrich hatte bereits im Herbst letzten Jahres die Kindergärten der Region aufgefordert, förderwürdige Projekte einzureichen. Diese ließen nicht lange auf sich warten und waren so konkret und kreativ, dass für die Club-Mitglieder schnell klar war: „Wir wollen nicht eines, sondern alle Projekte unterstützen.“  

Gleich zwei Aktivitäten des Lions-Clubs wurden daher diesem Zweck gewidmet. „Wir haben die Einnahmen unserer jährlichen Herbstmarkt-Tombola sowie die Erlöse aus dem Verkauf der Lions-Christstollen hierfür verwandt“, so Hedrich. „Der Erfolg beider Aktionen ist der regen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, die zahlreiche Lose und Christstollen erworben haben. Hierfür sowie für die Unterstützung der regionalen Geschäftswelt herzlichen Dank“.  

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kindergarten Angerbach übergab Hedrich gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Jörg Dahmer einen symbolischen Scheck in Höhe von EUR 5.600,-, die auf die acht Kindergärten verteilt werden, so dass alle ihre Wunschprojekte realisieren können.   Stellvertretend für alle Kindergärten brachte die Hausherrin Brigitte Happel ihren Dank zum Ausdruck. „Viele Projekte sind aus dem regulären Budget der Einrichtungen nicht finanzierbar. Wir freuen uns sehr, dank dieser Unterstützung verschiedene Teilprojekte  zum Wohle der Kinder auf den Weg bringen zu können“, so Brigitte Happel.  

„Unmittelbare Hilfe in unserer Region zu leisten ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt Zusatzangebote für Kinder ermöglichen“, so der Clubpräsident. „Neben der Förderung karitativer und kultureller Aspekte ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ein zentraler Punkt unserer Arbeit im Lions-Club. Dies zeigt unter anderem das Programm Lions-Quest. Dieses Life-Skills- und Präventions-programm für junge Menschen ist seit Jahrzehnten etabliert und wird von zahlreichen Schulen angewandt“, so Uwe Hedrich abschließend.  

 

 

 

Der Koffer zieht weiter. Führungswechsel im Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg.

Lauterbach, 24.06.2018 –  Dr. Norbert Sehn übergibt nach einem ereignisreichen Jahr voller Höhepunkte die Verantwortung für die Geschicke des Lions Club Lauterbach-Vogelsberg an seinen Amtsnachfolger Uwe Hedrich.  

Bei „Schmidts“ in Stockhausen hatte sich die gesamte Lions-Familie auf Einladung des scheidenden Präsidenten Dr. Norbert Sehn versammelt, um im Rahmen eines Sommerfestes den anstehenden Präsidentenwechsel zu feiern.

Dr. Norbert Sehn blickte auf ein Jahr mit vielfältigen Aktivitäten zurück, die dank der guten clubinternen Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt wurden. Das Jahresmotto „gemeinsam gestalten“ wurde damit aus Sicht von Dr. Sehn vollumfänglich realisiert.

Von den Erlösen, die durch gemeinsame Club-Aktivitäten und Veranstaltungen generiert wurden, profitierten zahlreiche Projekte und Initiativen. Über EUR 30.000,- wurden an rund 20 verschiedene Spendenempfänger übergeben. Einen Förderschwerpunkt bildete die Unterstützung der Palliativ-Versorgung sowie der Hospizdienste im Vogelsbergkreis.

Mit der symbolischen Übernahme des Präsidentenkoffers wechselt die Verantwortung für das Clubgeschehen ab Juli in die Hände von Uwe Hedrich aus Angersbach. Der 56-jährige Kaufmann und Geschäftsführer ist Vater zweier erwachsener Kinder und seit vier Jahren Mitglied des Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg. Er stellt seine Präsidentschaft unter das Motto „Mensch-Natur-Umwelt“. „Wir haben nur  dann eine Zukunft“, so Hedrich, „wenn wir respektvoll miteinander umgehen, Verständnis füreinander haben und dies im Einklang mit unserer Natur und Umwelt erfolgt. Dafür möchte ich mich gemeinsam mit allen Mitgliedern des Lions-Club einsetzen. Wir können zwar nicht alle Notstände vermeiden, aber wir können für eine Verbesserung in der Gesellschaft eintreten.“

Die für das kommende Lions-Jahr geplanten Aktivitäten sollen daher der kulturellen, sozialen und allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft in der Region zu Gute kommen.  Mit dem „Kochofenprojekt“ in Indien findet zudem ein überregionales Projekt Berücksichtigung. Hedrichs Agenda für die kommenden 12 Monate ist ambitioniert und gut gefüllt mit zahlreichen Terminen.

Die Aktivitäten starten schon am 15.07. mit einer Sommermatinee im Rahmen des „Vulkan-Sommers“. Der Lions-Club wird innerhalb dieses Rahmens ein Benefiz-Konzert im Rokokosaal des Lauterbacher Hohhauspalais ausrichten. Um 11:15 Uhr gestalten Marit Neuhof (Violine) und Eri Sakaguchi (Klavier) ein Programm mit lieblicher Musik für einen Sommertag. Werke von Mozart, Brahms und Debussy werden die Liebhaber der klassischen Musik erfreuen.  

Sportlich geht es am 25. August auf dem Golfplatz in Sickendorf beim Benefiz-Golfturnier weiter, das der Lions-Club gemeinsam mit Euronics XXL als Hauptsponsor ausrichten wird. „Langweilig wird es uns in den nächsten Monaten nicht“, schmunzelt Uwe Hedrich, der wie seine Amtsvorgänger auf rege Unterstützung der Clubmitglieder bei den zahlreichen Aktivitäten baut, „doch getreu dem Lions-Motto „we serve“ (wir dienen) freuen wir uns alle darauf, uns für die gute Sache einzusetzen.

Hinweise zu den anstehenden Veranstaltungen finden sich auf der Homepage des Lions-Clubs unter www.lions-lauterbach.de

16.11.2016 Abenteurer mit Höhenangst und Herz

Die Helfertruppe der Lions-Clubs Lauterbach-Vogelsberg und Fulda mit Reiner Meutsch (Mitte mit Sakko u. weißem Hemd)
Das Wartenberg-Oval war prall gefüllt!

 

Einmal rund um die ganze Welt flogen die 900 Besucher mit Reiner Meutsch, legten 100 000 Kilometer Wegstrecke mit ihm und seinem Co-Piloten Arnim Stief in einer Piper Cheyenne zurück, um nach gut drei Stunden wieder sicher im Vogelsberg zu landen. Bewegt und irgendwie verändert, denn das, was sie in dieser Zeit gesehen und gespürt hatten, beeindruckte nachhaltig.

Auf Einladung der Lions Clubs Lauterbach-Vogelsberg und Fulda war der Weltenbummler aus dem Westerwald ins Wartenberg Oval gekommen, um über seinen Traum der Weltumrundung zu berichten, aber auch, um seine Mission, die ihn seit sechs Jahren antreibt, im Vogelsberg bekannt zu machen. Denn mit seiner von ihm gegründeten Stiftung „Fly and Help“ will er die Welt ein Stückchen besser machen, in dem er Kindern inden ärmsten Ländern den Zugang zu Bildung ermöglicht und Schulen baut.

„Emotionale, verheißungsvolle Bilder“ hatte Andreas Richter, der Moderator des Abends, den Gästen versprochen. Desgleichen Reiner Meutsch: „Es gibt Momente zum Lachen, Staunen und Weinen“, erzählte er vor der Veranstaltung. Er sollte Recht behalten.

Illustriert durch fantastische Fotoaufnahmen und kleine Videosequenzen berichtete der Hobbypilot von mystischen Schlangenbeschwörern in Marokko, Pinguinen in Südafrika, einer wagemutigen Rikschafahrt in Indien, einer Begegnung mit dem Kondor in der Inkastadt Machu Picchu und dem verzaubernden Polarlicht im eiskalten Grönland. Begleitet wurde Meutsch bei seiner Show von internationalen Künstlern. Yma America, Sängerin und MusicalDarstellerin aus „König der Löwen“, begeisterte mit ihrer Stimme. Zwei Schlangenmenschen aus Ghana, auch bekannt als Tanzgruppe ADESA, beeindruckten durch ihre Beweglichkeit, und ein Panflötenspieler aus den Anden entführte das Publikum mit lateinamerikanischen Klängen in eine andere Welt.

„Ich wollte den Traum meines Vaters verwirklichen“, erzählte der 61-jährige ehemalige Geschäftsführer des Reiseveranstalters „Berge und Meer“, der im Jahr 2010 den Job am Schreibtisch mit dem Platz im Cockpit tauschte. „Mein Vater hatte immer den Traum zu reisen, sobald er Rentner ist. Leider starb er mit 58.“ Im Jahr 2009 verkaufte Meutsch sein Touristikunternehmen und entschied sich dazu, eine Weltreise zu unternehmen.

Doch wollte er nicht nur reisen, sondern auch etwas Gutes tun. Pro Jahr fünf Schulen mit Spendengeldern zu bauen, hatte er sich zunächst vorgenommen. Es wurden viel mehr. Über 100 sind es inzwischen insgesamt, allein in diesem Jahr wurden 43 Projekte fertiggestellt, wie er am Abend in Angersbach berichtete, 16 weitere Schulen seien im Bau. Ob in Ruanda, Indien, Brasilien oder Papua Neuguinea – für jeden Schulbau gelten UNO-Normen und die Maßgabe, dass die Gebäude mit Material aus dem jeweiligen Land gebaut werden.Rund 30 000 Euro sind pro Schule veranschlagt.

„Dieses Engagement gibt Kindern weltweit die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Uns geht es um Qualität und nicht um Quantität“, verdeutlichte Meutsch.

Gut vorbereitet hatte er sich für das Abenteuer seines Lebens. Fit gemacht vom Survival-Experten Rüdiger Nehberg – „ich lernte, wie man Feuer macht und wie man den Panzer von Insekten knackt, um nach einem möglichen Flugzeugabsturz überleben zu können“ – und abgehärtet von Marinefliegern, die ihn auf eine Notlandung auf dem Wasser vorbereiteten.

Ein Jahr und 19 Impfungen später startete er auf dem Siegerland-Flughafen. „Ich komme aus einem 700-Seelen-Dorf. Fast alle Bewohner waren zu meiner Verabschiedung auf den Beinen“, berichtete er. Zehn Monate waren er und sein Co-Pilot auf ihrem Flug um die Erde unterwegs.

Ihre Route führte sie zunächst über das ursprüngliche Afrika ins quirlige Asien bis zu den Weiten Australiens, zur vielfältigen Landschaft Nordamerikas, weiter ins bunte Leben Lateinamerikas und über die Ostküste der USA durch Grönland und Island wieder zurück ins Siegerland. Noch während der Weltumrundung initiierte Meutsch die ersten fünf Bildungsprojekte der Stiftung in Ghana, Indien, Brasilien, Ruanda und Indonesien.

Meutsch erwies sich am Abend als guter Erzähler, er outete sich als ein Abenteurer, ein Draufgänger, den trotz Höhenangst in gefährlichen Situationen nicht viel erschüttern kann. Denn mehr als einmal geriet er mit seinem Begleiter in lebensbedrohliche Situationen. Etwa in jenem Moment, als das Fahrwerk der Piper nicht ausfahren wollte oder der Sprit laut Berechnung eigentlich bis zum nächsten Flughafen gar nicht mehr ausreichen konnte. Mehr als einmal erkrankte er zudem auf seinem Trip, bekam Fieber oder litt an Infektionen, auch aufgrund der zahlreichen gewöhnungsbedürftigen „Köstlichkeiten“, die er immer wieder probieren musste.

Deutlich wurde bei den vielen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen auf der ganzen Welt auch: Immer sind es die Kinder, die ihn bewegen und die ihn weinen lassen. Vor Rührung wie in Ruanda, als mehrere hundert für ihn singen und strahlen und den Genozid, den viele ihrer Familien erleben mussten, für einen Moment vergessen lassen. Oder vor Entsetzen, wie in einer brasilianischen Favela, wo er Kinder ohne Hoffnung auf Müllkippen und in Drecklöchern lebend kennenlernte. „Über 140 Kinder haben wir dort in Maceió inzwischen von der Straße geholt“, freute sich Meutsch, der in Brasilien landesweit zu einer Berühmtheit wurde, da er via Medien harsche Kritik an den Oligarchen der Nation übte, die ihre Kinder im Dreck verkommen ließen. Von ihm an der Ehre gepackt hätten die daraufhin fünf Millionen Euro in einen Fördertopf für Schulen und Waisenhaus-Projekte gezahlt, berichtete er unter großem Applaus seiner Zuhörer.

Eine „Reise für die Seele“, wie Meutsch es ausdrückte, erlebte das Publikum in Angersbach. Bilder von traumhaften Landschaften wechselten sich ab mit solchen von verdreckten Elendsvierteln, in denen die Menschen mehr tot als lebendig sind. Und immer waren es die Kinder, die auch die Zuschauer mit ihren strahlenden Gesichtern oder aber mit ihren Tränen tief berührten. Für sie, die die Zukunft ihrer Länder sind, lohnt sich das Engagement.

Diese Botschaft brachte der Weltenbummler mit Herz authentisch rüber und erreichte damit sein Vogelsberger Publikum. Das zeigte auch der Run auf seine Bücher, Kalender und DVD mit beeindruckenden Bildern seiner Weltreise oder die kleinen Stoffpüppchen, die Frauen aus Ruanda hergestellt haben.

Meutschs „Liveshow“ wird mittels Sponsoren finanziert. Jeder am Abend in Angersbach eingenommene Euro wird deshalb komplett in ein SchulbauProjekt fließen, das die beiden Lions Clubs in Mittelamerika unterstützen wollen. Mehrmals im Jahr überzeugt sich der Weltenbummler selber von den Fortschritten seiner Projekte und stellt sicher, dass jeder gespendete Euro auch ankommt. Gerne nimmt er dabei auch Interessierte mit auf seine Touren.